Herzlich Willkommen auf meiner Website

Ich freue mich, dass Sie den Weg zu meiner Website gefunden haben und mir einen Besuch abstatten. Eine Bewerbung ist ein Spiel mit Spielregeln, die Sie beherrschen müssen. Wie Sie das Spiel gewinnen können, erfahren Sie von mir.

Das “Büro für BewerbungsStrategie” in Harsum bei Hildesheim gibt es seit Ende 1997. Nutzen Sie mein Know-how für Ihre berufliche Karriere.

Ich berate Sie gern.

Dietmar Leuninger

Aktuelle Informationen

  • 29.04.2016
    Verhindern unfähige Personaler die Einstellung fähiger Mitarbeiter?

    Ja, bornierte Personaler, die oft ihre zwanzigjährige Schlamperei als Erfahrung ausgeben, verhindern immer wieder den Einstieg guter Fach- und Führungskräfte. Diese schmerzliche Erfahrung musste auch einer meiner Kunden - ein junger, aufstrebender Absolvent der Ingenieurswissenschaften -  bei einer Bewerbung im öffentlichen Dienst machen. Als er interessiert und motiviert Fragen zur geplanten Tätigkeit stellte, wurde er von dem anscheinend profilneurotischen Personalchef darauf hingewiesen, dass er als Kandidat nicht hier sei, um Fragen zu stellen, sondern um Fragen zu beantworten. Prompt kam dann für den übermütigen, aufmüpfigen Bewerber nach einigen Tagen die Absage. Der junge Mann arbeitet jetzt als Ingenieur in Süddeutschland und ist somit für eine norddeutsche Kreisverwaltung verloren. Bravo!!!

    Viele Personaler pflegen nicht das offene Gespräch, sondern arbeiten ihre "bewährten" Fragenkataloge von anno Tobak ab. Und so erwarten diese Zeitgenossen auf die vollkommen unsinnige Frage "Warum bewerben Sie sich ausgerechnet bei uns?" auch nicht wirklich die Wahrheit, sondern lächeln milde über die Antwort: "Weil ich schon als kleiner Junge immer auf dem Dreirad unter Ihrem Firmenschild rumgefahren bin, nachdem meine Mutter mich mit Ihren herrlich gesunden Produkten gefüttert hat." Die Wahrheit - "Ihre Firma ist mir sch...egal. Ich habe die Anzeige gelesen, traue mir den Job zu und brauche das Geld" - könnten diese Menschen sicherlich nur schwer ertragen.

    Welches Bild gibt eigentlich eine Firma über sich ab, wenn der Personaler nach zwei Gesprächsterminen und einem Mini-Assessment-Center noch einen verquasten Psychotest oder einen Termin bei einer Gesichtsleserin aus der Schublade zaubert, was dem bereits jetzt leicht verunsicherten Bewerber entgültig die Illusion raubt, er könne sich bei einem modernen Unternehmen des 21. Jahrhunderts beworben haben. 

    Liebe Personaler, wenn es euch nicht gelingt, einen ambitionierten Bewerber für euer Unternehmen zu begeistern und so zu motivieren, dass dieser Lust bekommt just dort anzufangen, dann ... ja, dann habt ihr einfach euren Beruf verfehlt. In vielen Personalabteilungen scheint da noch jede Menge Rationalisierungspotential zu schlummern. Taktisches Geplänkel, Psychospielchen und fantasielose Ausfragerei nach Belanglosigkeiten: Wann weicht das alles endlich einem wirklich offenen Gespräch, in dem beide Seiten fair und auf Augenhöhe abklopfen, ob sie zueinander passen. Viele hervorragend ausgebildete, berufserfahrene und teamerprobte Bewerber mit hervorragenden menschlichen Qualitäten, nur leider nicht mit überdurchschnittlichen Selbstvermarkterqualitäten gesegnet, warten nur darauf.

  • 21.08.2015
    Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch

    Drei Fragen, die Sie als Bewerber in einem Vorstellungsgespräch in jedem Fall stellen sollten, finden Sie hier: http://www.focus.de/finanzen/karriere/arbeit-vorstellungsgespraech-diese-fragen-bringen-bewerber-weiter_id_4884710.html und hier auch: http://www.haz.de/Ratgeber/Studium-Beruf/Aktuelles/Vorstellungsgespraech-Diese-Fragen-bringen-Bewerber-weiter. dpa hat mich vor einigen Tagen am Telefon wieder so nett um ein Kurzinterview gebeten, dass ich nicht Nein sagen konnte. Gern geschehen.

  • 04.06.2015
    Jobbörsen und soziale Netzwerke

    Das Ergebnis eines dpa-Interviews mit mir vor einigen Wochen zur Thematik Jobbörsen/soziale Netzwerke finden Sie hier: http://www.focus.de/finanzen/karriere/perspektiven/arbeit-stellenmarkt-und-suchmaschine-relevante-jobangebote-finden_id_4688545.html oder auch hier: http://www.haz.de/Ratgeber/Studium-Beruf/Aktuelles/Stellenmarkt-und-Suchmaschine-Relevante-Jobangebote-finden

    Viel Spaß beim Stöbern.

  • 12.04.2015
    Psycho-Tests als Mittel der Personalauswahl

    "Viele Unternehmen setzen auf psychometrische Tests, um Bewerber zu prüfen", so lautet die Schlagzeile einer von mir durchaus geschätzten Wochenzeitschrift. Wann geben Personalentscheider endlich Ihre Testgläubigkeit auf. Wahrscheinlich nie, solange findige Test-Verkäufer es immer wieder aufs Neue verstehen, Ihnen einzureden, wie schnell und einfach doch mit solch einem Test, der richtige Mensch für die zu besetzende Stelle zu finden sei. Und das Ganze natürlich wasserdicht wissenschaftlich abgesichert. (Getestet vom Institut F....s . Das ist nicht nur das Zauberwort für erfolgreichen Wurstverkauf.)

    Hier geben wieder solche angeblichen Experten und Expertinnen Ihren Senf zum Thema: http://www.zeit.de/karriere/2015-03/psycho-test-personalauswahl-bewerbung. Ganz zufällig verdienen diese Menschen auch mit dem Durchführen solcher Tests ihr Geld. Aber das ist natürlich wirklich reiner Zufall. Oder? Zur Sicherheit sollten wir einen Test durchführen.

  • 01.12.2014
    Rache ist süß

    Schlechte Bewerbungsverfahren schädigen Marken. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Mies behandelte Bewerber rächen sich schlichtweg durch Kaufverweigerung und/oder schlechte Kritiken bei Freunden und Bekannten und/oder auf den entsprechenden Portalen. Und womit? Mit Recht. Mehr dazu finden Sie hier: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/zukunft-der-arbeit/umfrage-die-rache-der-enttaeuschten-bewerber/11014932.html

    Als Bewerber sollten Sie sich immer im darüber Klaren sein: So wie Sie im Vorstellungsgespräch behandelt werden, so – oder noch schlechter – werden Sie auch später im Arbeitsalltag behandelt. Da sind Sie plötzlich nicht mehr der geschätzte Mitarbeiter oder Kollege, sondern der Untergebene, gehören zum Personal oder zur Human Resources. Sprache ist eben verräterisch. Ich kann Sie nur anspornen. Nutzen Sie Ihre Macht und machen Sie eine schlechte Behandlung öffentlich. Nur so können Sie dazu beitragen, dass sich etwas ändert. Niemand, wirklich niemand, hat das Recht Sie respektlos zu behandeln. Weder in einem Vorstellungsgespräch noch im Arbeitsalltag. Dies gilt für potentielle wie auch für tatsächliche Vorgesetzte. In diesem Sinne: Bleiben Sie mutig!

    Allen Lesern, Kunden, Geschäftspartnern, Auftraggebern und Kursteilnehmern wünsche ich ein Frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches 2015. Was immer auch Erfolg für Sie bedeutet.

    "Eine erfolgreiche Bewerbung hat Nichts mit Glück zu tun,

                                      sondern ist das Ergebnis einer exzellenten Vorbereitung."