10.11.2012
Per Online-Profil zum Erfolg

Immer mehr Personaler durchkämmen regelmäßig Social-Media-Plattformen auf der Suche nach interessanten Kandidaten. Ein aussagekräftiges Profil auf Xing ist also ein absolutes MUSS für jeden Jobsucher. Wie man Xing optimal nutzt, finden Sie hier: www.rumohr.de/blog.

Will man sich jedoch aus einem Job heraus abwerben lassen, dann ist Xing nur bedingt tauglich. Wer anonym bleiben will ohne Gefahr zu laufen, dass die sozialen Netzwerke oder der aktuelle Arbeitgeber von der Wechselabsicht erfahren, der ist besser bedient mit www.poachee.com. Die Recruiting-Plattform ist kostenlos und komplett anonym.

Immer interessanter werden auch die sogenannten 1-Klick-Bewerbungen, bei denen man sich aus einem Bewerberprofil heraus mit einem Klick auf den virtuellen Schreibtisch eines Stellenanbieters katapultieren kann. Das geht schnell und unkompliziert. Nähere Informationen dazu gibt z.B. absolventa.

31.10.2012
"Seitwärtsbewegnung" am Arbeitsmarkt

Erstmals seit zweieinhalb Jahren ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Aber keine Panik! Der Chef der Agentur für Arbeit Frank-J. Weise klärt uns auf. Es handelt sich lediglich um eine "Seitwärtsbewegung" am Arbeitsmarkt. Entwarnung!

Treffender kann man die Situation wirklich nicht beschreiben. Ich finde, der Begriff taugt zum Unwort des Jahres, bedeutet er doch nichts anderes als Stillstand, Stagnation. Das ist nicht zu verwechseln mit einer Krise. Aber es ist, was es ist: Das Ende des Jobwunders in Deutschland! Nicht mehr und nicht weniger.

09.09.2012
Pimp your CV

2012 geht der Trend angeblich zu informellen, frischen und frechen Bewerbungen. Bunter und graphischer soll alles sein. Mit „vizualize.me“ und Konsorten ist das heutzutage ja auch kein Problem mehr. Facebooks „timeline“ ist angeblich auch so ein Knüller. Bleibt zu hoffen, liebe Leserin und lieber Leser, dass möglichst viele Ihrer Mitbewerber diese Möglichkeiten nutzen. Dann können Sie sich mit Ihrer professionellen, faktenorientierten, strikt an den Bedürfnissen eines Personalers ausgerichteten Bewerbung, ohne Deckblatt und ohne "Dritte Seite", noch besser von der Masse abheben und punkten. Der Köder muss – wie wir wissen – nicht dem Angler, sondern dem Fisch schmecken. Sind wir also großzügig und gönnen all den „Kreativen“ ihre Freude über ihr originelles Werk und das milde Lächeln, dass sie damit ins Gesicht des Personalers zaubern konnten  – während dieser den „Senden“-Button für IHRE Gesprächseinladung anklickt.

07.09.2012
Frauenanteil in Führungspositionen steigt

Frauen schaffen es in deutschen Unternehmen offensichtlich immer häufiger in Führungspositionen. Allein die Drohung mit einer Quote scheint also zu wirken. Einer Studie zufolge sind in den vergangenen zwölf Monaten über 40 Prozent aller neuen Führungspositionen in Deutschland mit Frauen besetzt worden. Das läge über dem europäischen Durchschnitt. Europaweit wurde etwa jeder dritte neue Managerposten mit Frauen besetzt. Die Spitzenposition hält Frankreich mit rund 53 Prozent. In den Aufsichtsräten und Vorständen deutscher Unternehmen ist der Frauenanteil seit 2010 von 8,7 auf heute 12,8 gestiegen. Die genauen Zahlen der Studie nachlesen können Sie hier: www.welt.de/newsticker/news1/article109038308/Fast-jede-zweite-Fuehrungsposition-geht-an-eine-Frau.html. Es scheint sich also was zu tun in Sachen Gleichstellung. Interessant zu wissen wäre, ob die Frauen in den Führungspositionen auch weniger verdienen, als ihre männlichen Kollegen. Eine vollbeschäftigte Frau verdient in Deutschland nämlich knapp 22 Prozent weniger als ein Mann. Damit bilden wir wieder mal das traurige Schlusslicht in Europa.

13.08.2012
Schräge Personalauswahl

Die Personalauswahl einiger Unternehmen treibt immer seltsamere Blüten. Zweifelhafte Assessment Center sind ja fast schon die Regel. Insbesondere Beraterfirmen verdienen sich mit dem angeblich „objektiven“ Auswahlverfahren goldene Nasen. Aus Hilflosigkeit und Verzweiflung kommen Firmen aber auf immer abstrusere Ideen. L'Oréal, Tchibo oder Unilever suchen Mitarbeiter per Online-Spiel. Nur wer bis zum Ende durchgehalten hat, kann das Bewerbungsformular aufrufen. Näheres dazu lesen Sie hier: http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/recruitainment-firmen-suchen-mit-onlinespielen-bewerber-a-846599.html#ref=rss.

Psycho-Physiognomik: Noch nie gehört? Beraterfirmen wie die Global-Profiling AG oder Sensolution bieten diese dubiose Methode an. Und Unternehmen wie Jacobs, Douglas oder Peek & Cloppenburg sollen sich schon „Rat“ geholt haben. Auf einen kurzen Nenner gebracht bedeutet Psycho-Physiognomik, dass der Urcharakter eines Menschen von Geburt an feststeht und man diesen an äußerlichen Merkmalen ablesen kann. Ungeduldige Menschen könne man z.B. am starken Unterkiefer identifizieren. Wer mehr über diesen wissenschaftlich völlig haltlosen Unsinn erfahren will, schaut einfach hier: http://www.zeit.de/campus/2011/06/arbeiten-dwdd. Schade, dass man die leeren Schädel der Verfechter dieser neuen Rassenlehre nicht auch auf den ersten Blick erkennen kann. Personalauswahl ist sicher kein leichtes Geschäft, und eine falsche Entscheidung kann für ein Unternehmen richtig teuer werden, keine Frage. Aber rechtfertigt das solche Praktiken? Kennen Sie, lieber Leser, liebe Leserin, noch andere fragwürdige Einstellungsverfahren? Dann lassen Sie es mich doch wissen.

Lock full review www.8betting.co.uk 888 Bookmaker

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen