01.04.2013
Zehn Jahre Hartz-Reformen - (K)Ein Grund zum Feiern

Allen Agenda 2010 Feierlaunigen empfehle ich mal einen Blick in folgenden Artikel: www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2013/maerz/das-neue-elendzehn-jahre-hartz-reformen-0.

Aber Vorsicht! Nicht, dass Sie sich am teuren Prosecco verschlucken oder Ihnen gar das gerade angeknabberte Perlhuhnbein vor Schreck im Halse stecken bleibt. Allen, die sehen wollen, wird er hingegen die Augen öffnen.

04.03.2013
Altersdiskriminierung – Bundesarbeitsgericht stärkt Bewerber den Rücken

In der Stellenanzeige wurden „Hochschulabsolventen/Young Professionals“ gesucht. Ein 36-jähriger Jurist erhielt trotz guter Qualifikation eine Absage und klagte dagegen. Das Bundesarbeitsgericht gab ihm jetzt recht. Die Absage sei ein Indiz für eine unrechtmäßige Benachteiligung. Das Argument des Unternehmens, man habe nach Examensnoten aussortiert, wird jetzt vom Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg geprüft. Sollte sich herausstellen, dass die Noten des Klägers nicht schlechter als die der bevorzugten Mitbewerber gewesen sind, kann er mit einer Entschädigung rechnen. Dass Absolventen oftmals „billiger“ eingekauft werden können als Berufserfahrene, hat bei den Überlegungen des Unternehmens dagegen bestimmt keine Rolle gespielt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

13.01.2013
Hiermit bewerbe ich mich nicht!

So manche Stellenausschreibung ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Insbesondere, wenn es um Praktika geht, sollten bei Bewerbern alle (Ausbeutungs-)Alarmglocken angehen. Da wird auch schon mal sechsmonatiges Vollzeitschuften zum Nulltarif angeboten. Natürlich brauchen gerade Einsteiger dringend Berufserfahrung. Die Frage ist: Zu welchem Preis? Wenn auch Sie wieder mal ein solches Angebot lesen, machen Sie doch Ihrem Ärger Luft und lassen Sie es den Anbieter wissen. Wie das geht lesen Sie hier: www.spiegel.de/karriere/berufsstart/absagen-statt-bewerben-kreativer-protest-der-generation-praktikum-a-875549.html#ref=rss

23.12.2012
Es kommt weniger darauf an, was Du kannst, sondern wen Du kennst!

Bewerben Sie sich noch oder „netzwerken“ Sie schon? Halten Sie Online und Offline Kontakt zu Ex-Kollegen, Freunden und Bekannten, die ihrerseits gut vernetzt sind? Pflegen Sie Ihr Xing- und Linkedin-Profil? Aktivieren Sie Ihren „Freundeskreis“ bei Facebook für die Jobsuche?

25 Prozent aller Stellen werden laut Institut für Arbeitsmarktforschung IAB aufgrund von Empfehlungen besetzt. Klar, warum sollte ein Personaler eine Anzeige schalten, wochenlang Bewerbungsmappen checken und endlose Vorstellungsgespräche führen, wenn er auch ohne all das fündig wird. Hinzu kommt noch: auch Stellen, die offiziell ausgeschrieben werden, sind intern längst vergeben. Teilweise kassieren Mitarbeiter sogar Boni für Empfehlungen von Bekannten. Der nächste Schritt des Jobanbieters ist die Recherche im Internet. Ist da ein geeigneter Bewerber unter meinen Kontakten oder unter den Kontakten der Kontakte? Wozu 400 Bewerbungen durchsehen, wenn ich den Freund eines Freundes einstellen kann. Der ist wenigsten vertrauenswürdig. Spätestens, wenn nach einem teuren mehrstufigen Auswahlverfahren der angebliche „Top-Mitarbeiter“ in der Probezeit wieder entlassen werden muss, weil er einfach nicht ins Unternehmen oder ins Team passt, verlassen sich viele Jobanbieter lieber wieder auf ihre „Spürnase“. Fazit: Empfehlen lassen statt bewerben.

Mein Tipp: Beteiligen Sie sich im Internet aktiv an Fachforen und in Blogs. Machen Sie sich sichtbar. Schreiben Sie unter Ihrem echten Namen. Aber bitte, schreiben Sie mit Qualität. Ansonsten wird es peinlich. Und das auch noch vor Zeugen. Übrigens, auch Jobanbieter bloggen oder schreiben in Fachforen. Drehen Sie den Spieß doch einfach mal um. Führen Sie eine Internetrecherche für Ihr Zielmarktsegment und die für Sie grundsätzlich interessanten Unternehmen – also all die, die grundsätzlich auf Ihr Angebotsprofil passen – durch. Recherchieren Sie dann den Fachbereich und den zugehörigen Vorgesetzten. Immer dran denken: Im Zweifel stellt nicht der Personaler, sondern der Fachvorgesetzte ein. Nehmen Sie dann per Mail Kontakt auf zu diesen Personen mit einem Dreiklang aus persönlicher Anrede, konkreter Ansprache eines „Besetzungsschmerzes“ und skizzierter Problemlösung mit Kennenlernangebot. Das könnte dann etwa so aussehen:

Ihr Blog-Beitrag auf „rechnungswesen-verstehen.de“
Sehr geehrter Herr/Frau ???,
Sie bemängeln das teils katastrophale Ausbildungsniveau von Absolventen in den wirtschaftswissenschaftlich-kaufmännischen Studiengängen. Dem stimme ich nur bedingt zu. Mit meinen aktuellen SAP-Anwender­zertifizierungen in den Modulen FI und CO, meiner praktischen Erfahrung in der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung und meiner betriebswirtschaftlichen Kompetenz aus einem Studium der Wirtschaftswissenschaften könnte ich zur effizienteren Arbeit in ihrer Abteilung beitragen. Rufen Sie mich an oder schicken Sie mir eine Mail, wenn Sie eine vertrauenswürdige, unter allen Umständen zuverlässig und zielorientiert arbeitende Diplom-Ökonomin mit konstant hohem Leistungsvermögen brauchen.

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