28.07.2013
In eigener Sache
Antwort auf eine E-Mail-Anfrage auf Platzierung eines Links bzw. Logos zu einer Jobbörse gegen Bezahlung:

Sehr geehrte Frau (...),
keiner der in meiner Rubrik „Nützliche Links“ gelisteten Links ist gegen Bezahlung platziert. Und das wird auch in Zukunft so bleiben. Für meine Kunden bin ich zwar „käuflich“. Für Sie allerdings leider nicht. Kunden, Kursteilnehmer und nicht zuletzt ich selbst schätzen meine Unabhängigkeit. Die Link-Empfehlungen auf meiner Website spiegeln mein subjektives Empfinden wieder und werden von mir nach bestem Wissen und Gewissen aufgrund einer fast 20-jährigen Erfahrung gegeben. Ihr Auftraggeber betreibt eine seriöse Suchmaschine, das steht außer Zweifel. Die auf der Seite gegebenen Bewerbungstipps, insbesondere zur schriftlichen Bewerbung, sind jedoch wohlwollend ausgedrückt nur sehr bedingt brauchbar.

Sollte sich dies in absehbarer Zeit zum Positiven ändern, werde ich xyz.de gern auf meiner Seite listen. Kostenlos! Im Moment muss ich leider davon absehen. Wenn Sie oder Ihr Auftraggeber interessiert sind, gebe ich Ihnen gern nähere Erläuterungen zu meiner Auffassung.

Dennoch wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei der weiteren Akquise.

27.07.2013
Jeder vierte Arbeitnehmer erhält Niedriglohn

Für einen Niedriglohn arbeitet, wer weniger als zwei Drittel des mittleren Lohns - des sog. „Medianlohns“ - verdient. Die Niedriglohnschwelle liegt in Deutschland bei 9,54 Euro brutto pro Stunde. 2010 erreichten knapp ein Viertel aller Arbeitnehmer und etwa ein Fünftel der Vollzeitbeschäftigten diese Grenze nicht. Das sind mehr als beispielweise in Polen, Großbritannien, Zypern oder Bulgarien. Noch höher ist die Quote nur in Belgien, Frankreich, Italien und den skandinavischen Ländern. In allen europäischen Ländern finden sich unter den Geringverdienern auffallend viele Frauen, Jüngere, Geringqualifizierte, Ausländer, befristet Beschäftigte und Arbeitnehmer in Kleinbetrieben. Gut 80 Prozent der Geringverdiener in Deutschland haben eine abgeschlossene Berufsausbildung.

Der Verdacht drängt sich nahezu auf. Unternehmen halten anscheinend zunehmend die Löhne mit Absicht niedrig. Der Staat zahlt dann zusätzlich Hartz IV und subventioniert so indirekt Lohndumping - auf Kosten von Firmen, die ihre Leute ordentlich bezahlen. Meine Erfahrung geht in die gleiche Richtung. Vor wenigen Tagen berichtete mir ein gestandener Elektroingenieur mit jahrzehntelanger einschlägiger Berufserfahrung, dass ihm in einem Vorstellungsgespräch sage und schreibe 2.000 Euro brutto pro Monat für eine Vollzeitstelle geboten wurden. Auf seine Rückfrage, ob man noch verhandeln könne, meinte der Chef des Unternehmens lapidar: Nein! Wenn er sein Unternehmen weiterhin so kurzsichtig führt, wird er wohl bald Insolvenz anmelden müssen. Und womit? Mit Recht!

Immer häufiger kommen meine Kursteilnehmer zurück von Vorstellungsgesprächen mit dem makabren Angebot des Arbeitgebers: "Bezahlen kann ich Ihnen nicht viel. Aber das ist ja nicht so schlimm. Den Rest können Sie sich ja beim Amt holen." Dies ist die unverhohlene Aufforderung als "Aufstocker" die Steuerkasse zu plündern. Hartz IV wird aus Steuern finanziert. Von Ihren und von meinen. Ich halte viel von Solidarität. Aber ich bin nicht bereit, mit meinen Steuergeldern Arbeitgebergehälter zu subventionieren. Da hört der Spaß auf. Finden Sie nicht auch!

29.06.2013
Schöne Ferien

Allen Lesern, Kunden und Auftraggebern wünsche ich sonnige Ferien- und Urlaubstage. Kommen Sie gut erholt und wohlbehalten zurück.

01.04.2013
Zehn Jahre Hartz-Reformen - (K)Ein Grund zum Feiern

Allen Agenda 2010 Feierlaunigen empfehle ich mal einen Blick in folgenden Artikel: www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2013/maerz/das-neue-elendzehn-jahre-hartz-reformen-0.

Aber Vorsicht! Nicht, dass Sie sich am teuren Prosecco verschlucken oder Ihnen gar das gerade angeknabberte Perlhuhnbein vor Schreck im Halse stecken bleibt. Allen, die sehen wollen, wird er hingegen die Augen öffnen.

04.03.2013
Altersdiskriminierung – Bundesarbeitsgericht stärkt Bewerber den Rücken

In der Stellenanzeige wurden „Hochschulabsolventen/Young Professionals“ gesucht. Ein 36-jähriger Jurist erhielt trotz guter Qualifikation eine Absage und klagte dagegen. Das Bundesarbeitsgericht gab ihm jetzt recht. Die Absage sei ein Indiz für eine unrechtmäßige Benachteiligung. Das Argument des Unternehmens, man habe nach Examensnoten aussortiert, wird jetzt vom Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg geprüft. Sollte sich herausstellen, dass die Noten des Klägers nicht schlechter als die der bevorzugten Mitbewerber gewesen sind, kann er mit einer Entschädigung rechnen. Dass Absolventen oftmals „billiger“ eingekauft werden können als Berufserfahrene, hat bei den Überlegungen des Unternehmens dagegen bestimmt keine Rolle gespielt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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