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Aktuelle Informationen http://www.bewerbungsstrategie-online.de/buero-fuer-bewerbungsstrategien/aktuelle-informationen.html Fri, 17 Nov 2017 19:13:40 +0000 Joomla! - Open Source Content Management de-de info@bewerbungsstrategie-online.de (Büro für BewerbungsStrategie) http://www.bewerbungsstrategie-online.de/buero-fuer-bewerbungsstrategien/aktuelle-informationen/123-verlaengerung-arbeitslosengeld-1.html http://www.bewerbungsstrategie-online.de/buero-fuer-bewerbungsstrategien/aktuelle-informationen/123-verlaengerung-arbeitslosengeld-1.html 19.03.2017
Verlängerung Arbeitslosengeld 1
Gedanken zum Arbeitslosengeld Q des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz

„Die Idee: Arbeitslosen, die nicht innerhalb von drei Monaten eine neue Stelle finden, muss die Arbeitsagentur eine Qualifizierungsmaßnahme anbieten, die die Vermittlungschancen nachhaltig erhöht. Für die Dauer dieser Weiterbildung zahlt die Arbeitsagentur ein neues „Arbeitslosengeld Q“ in Höhe des regulären Arbeitslosengeldes I.“

„Beispiel: Ein 50-Jähriger hat bislang Anspruch auf 15 Monate Arbeitslosengeld I, bevor er zum Hartz-IV-Bezieher wird. Macht er nun nach zwei Monaten eine einjährige Qualifizierung, hätte er mit dem Schulz-Plan danach immer noch 13 Monate Anrecht auf das Arbeitslosengeld: Insgesamt bliebe er also 27 Monate im ALG-I-System. Die Bundesagentur fördert bislang Weiterbildungen bis zu zwei Jahren. Wer 58 Jahre und älter ist und seinen Job verliert, hätte mit einem ALG-Anspruch von 24 Monaten und der längst möglichen Weiterbildungsdauer immerhin vier Jahre im ALG-System sicher. Allerdings sind die Qualifizierungsmaßnahmen in der Regel deutlich kürzer, meist nur einige Monate – ältere Arbeitnehmer würde der Plan wohl nur vorübergehend vor dem Wechsel zu Hartz IV schützen.“ (Quelle: WAZ, Christian Kerl (06.03.2017) www.waz.de/politik/martin-schulz-will-laenger-arbeitslosengeld-zahlen-lassen-id209826147.html)

Lieber Martin Schulz,
die Methode ist nicht neu. Vor der Agenda 2010 war die Praxis genau so. Gebracht hat es übrigens nichts. Auf den ersten Blick vielleicht eine bestechende Idee, aber leider nicht konsequent zu Ende gedacht. Das klappt nur, wenn wir die Arbeitgeberseite gleichzeitig zwingen, die so weitergebildeten 50- bis 60-Jährigen auch verstärkt einzustellen. Ansonsten ist nur wieder 1 Milliarde Euro Steuergeld sinnlos verbrannt. Wenn die Wirtschaft wirklich qualifiziertere Arbeitskräfte braucht, sollte sie sich auch angemessen an den Kosten beteiligen.

Meine Erfahrung aus mittlerweile 22 Jahren Coaching: Wenn man einmal draußen ist, sinkt ab Anfang 50 die Chance rapide, wieder in den Job zu kommen. Ab 60 ist es wie ein Sechser im Lotto. Und das liegt gewiss nicht an der mangelnden Qualifikation. Die Gründe dafür sind eher eine Mischung aus zu teuer, zu unflexibel, zu anspruchsvoll, zu krankheitsanfällig und zu wenig Restlebensarbeitszeit. (Mit Mitte 50 bleiben eben nur noch lächerliche 12 Jahre. Da lohnt sich die Einarbeitung nicht.) Hinzu kommt die Problematik der Überqualifikation. Selbst wenn er oder sie dazu bereit ist (und das sind mittlerweile die allermeisten): In Deutschland arbeitet ein Meister nie mehr als Geselle und eine Abteilungsleiterin nie mehr als Sachbearbeiterin. Einem meiner Kunden, einem ehemaligen Fertigungsleiter, glaubte im Vorstellungsgespräch niemand, dass er als "gelernter" Industriemeister am liebsten wieder Lehrlinge ausbilden möchte, weil Karriere für ihn eben nicht alles im Leben ist.

Was bleibt? Viele ab 60 versuchen, nach zwei Jahren Arbeitslosengeld vorzeitig in Rente zu gehen. Diese oft bereits sehr gut oder sogar überqualifizierten Menschen und ihr Know-how sind so für den Arbeitsmarkt verloren. Zusätzlich werden Arbeitslosen- und Rentenkasse belastet. Damit Ihre Idee fruchtet,verehrter Herr Schulz, bräuchten wir also nicht nur eine betriebliche Frauenquote sondern auch eine Altersquote. Ich bin gespannt, wie Sie das durchsetzen wollen.

„Die, die uns bis 70 arbeiten lassen wollen und die, die keinen über 50 mehr einstellen, das sind dieselben oder?“

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http://www.bewerbungsstrategie-online.de/buero-fuer-bewerbungsstrategien/aktuelle-informationen/122-bewerbungsgespraeche-wird-es-in-zehn-jahren-nicht-mehr-geben-aggressive-frauen-wirken-unsympathisch-sanfte-maenner-schwach-die-harvard-professorin-iris-bohnet-erforscht-wie-stereotype-unternehmen-daran-hindern-die-besten-mitarbeiter-zu-finden-ein-weiterer.html http://www.bewerbungsstrategie-online.de/buero-fuer-bewerbungsstrategien/aktuelle-informationen/122-bewerbungsgespraeche-wird-es-in-zehn-jahren-nicht-mehr-geben-aggressive-frauen-wirken-unsympathisch-sanfte-maenner-schwach-die-harvard-professorin-iris-bohnet-erforscht-wie-stereotype-unternehmen-daran-hindern-die-besten-mitarbeiter-zu-finden-ein-weiterer.html 17.03.2017
"Bewerbungsgespräche wird es in zehn Jahren nicht mehr geben"

Aggressive Frauen wirken unsympathisch, sanfte Männer schwach. Die Harvard-Professorin Iris Bohnet erforscht, wie Stereotype Unternehmen daran hindern, die besten Mitarbeiter zu finden.

Ein weiterer Schritt in Richtung Optimierungswahn oder vielleicht doch die richtige Methode Vorurteile zu überwinden? Entscheiden Sie selbst! In jedem Fall ein interessanter Artikel für alle, die sich mit Personalauswahl quälen oder ihr gnadenlos ausgeliefert sind.

http://www.stern.de/wirtschaft/job/harvard-professorin-iris-bohnet---bewerbungsgespraeche-gibt-es-in-zehn-jahren-nicht-mehr--7299926.html

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http://www.bewerbungsstrategie-online.de/buero-fuer-bewerbungsstrategien/aktuelle-informationen/120-jobboersen-und-soziale-netzwerke.html http://www.bewerbungsstrategie-online.de/buero-fuer-bewerbungsstrategien/aktuelle-informationen/120-jobboersen-und-soziale-netzwerke.html 04.06.2015
Jobbörsen und soziale Netzwerke

Das Ergebnis eines dpa-Interviews mit mir vor einigen Wochen zur Thematik Jobbörsen/soziale Netzwerke finden Sie hier: http://www.focus.de/finanzen/karriere/perspektiven/arbeit-stellenmarkt-und-suchmaschine-relevante-jobangebote-finden_id_4688545.html oder auch hier: http://www.haz.de/Ratgeber/Studium-Beruf/Aktuelles/Stellenmarkt-und-Suchmaschine-Relevante-Jobangebote-finden

Viel Spaß beim Stöbern.

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http://www.bewerbungsstrategie-online.de/buero-fuer-bewerbungsstrategien/aktuelle-informationen/119-psycho-tests-als-mittel-der-personalauswahl.html http://www.bewerbungsstrategie-online.de/buero-fuer-bewerbungsstrategien/aktuelle-informationen/119-psycho-tests-als-mittel-der-personalauswahl.html 12.04.2015
Psycho-Tests als Mittel der Personalauswahl

"Viele Unternehmen setzen auf psychometrische Tests, um Bewerber zu prüfen", so lautet die Schlagzeile einer von mir durchaus geschätzten Wochenzeitschrift. Wann geben Personalentscheider endlich Ihre Testgläubigkeit auf. Wahrscheinlich nie, solange findige Test-Verkäufer es immer wieder aufs Neue verstehen, Ihnen einzureden, wie schnell und einfach doch mit solch einem Test, der richtige Mensch für die zu besetzende Stelle zu finden sei. Und das Ganze natürlich wasserdicht wissenschaftlich abgesichert. (Getestet vom Institut F....s . Das ist nicht nur das Zauberwort für erfolgreichen Wurstverkauf.)

Hier geben wieder solche angeblichen Experten und Expertinnen Ihren Senf zum Thema: http://www.zeit.de/karriere/2015-03/psycho-test-personalauswahl-bewerbung. Ganz zufällig verdienen diese Menschen auch mit dem Durchführen solcher Tests ihr Geld. Aber das ist natürlich wirklich reiner Zufall. Oder? Zur Sicherheit sollten wir einen Test durchführen.

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http://www.bewerbungsstrategie-online.de/buero-fuer-bewerbungsstrategien/aktuelle-informationen/118-rache-ist-suess.html http://www.bewerbungsstrategie-online.de/buero-fuer-bewerbungsstrategien/aktuelle-informationen/118-rache-ist-suess.html 01.12.2014
Rache ist süß

Schlechte Bewerbungsverfahren schädigen Marken. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Mies behandelte Bewerber rächen sich schlichtweg durch Kaufverweigerung und/oder schlechte Kritiken bei Freunden und Bekannten und/oder auf den entsprechenden Portalen. Und womit? Mit Recht. Mehr dazu finden Sie hier: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/zukunft-der-arbeit/umfrage-die-rache-der-enttaeuschten-bewerber/11014932.html

Als Bewerber sollten Sie sich immer im darüber Klaren sein: So wie Sie im Vorstellungsgespräch behandelt werden, so – oder noch schlechter – werden Sie auch später im Arbeitsalltag behandelt. Da sind Sie plötzlich nicht mehr der geschätzte Mitarbeiter oder Kollege, sondern der Untergebene, gehören zum Personal oder zur Human Resources. Sprache ist eben verräterisch. Ich kann Sie nur anspornen. Nutzen Sie Ihre Macht und machen Sie eine schlechte Behandlung öffentlich. Nur so können Sie dazu beitragen, dass sich etwas ändert. Niemand, wirklich niemand, hat das Recht Sie respektlos zu behandeln. Weder in einem Vorstellungsgespräch noch im Arbeitsalltag. Dies gilt für potentielle wie auch für tatsächliche Vorgesetzte. In diesem Sinne: Bleiben Sie mutig!

Allen Lesern, Kunden, Geschäftspartnern, Auftraggebern und Kursteilnehmern wünsche ich ein Frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches 2015. Was immer auch Erfolg für Sie bedeutet.

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Freunde aushorchen - ein neuer Trend bei der Personalauswahl?

Immer wenn man denkt kruden Personalergehirnen könnte eigentlich nichts mehr einfallen, wird man eines Besseren belehrt. Unglaublich, aber wahr. Aber lesen Sie hier doch einfach selbst: www.spiegel.de/karriere/berufsstart/bewerbungen-wie-unternehmen-freunde-von-bewerbern-aushorchen-a-968366.html.

Damit solche Aktionen klappen, braucht man übrigens immer zwei: einen der es verlangt und einen, der mitmacht. Wünschen Sie doch bei einem solchen Ansinnen an Sie einfach Ihrerseits "Adieu, bonne chance" und legen sie ohne weiteren Kommentar auf. Seien Sie einfach so frei!

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http://www.bewerbungsstrategie-online.de/buero-fuer-bewerbungsstrategien/aktuelle-informationen/116-bewerbungs-einzelcoaching.html http://www.bewerbungsstrategie-online.de/buero-fuer-bewerbungsstrategien/aktuelle-informationen/116-bewerbungs-einzelcoaching.html 02.03.2014
Kostenloses Bewerbungs-Einzelcoaching für Fachkräfte und Akademiker

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz und benötigen Unterstützung beim Bewerbungsprozess? Ab sofort biete ich - in Kooperation mit den Euro Schulen Hannover - ein für Sie kostenloses Bewerbungseinzelcoaching für Fachkräfte und Akademiker an. In dem Einzeltraining lernen Sie, Ihr Selbstbewusstsein zu stärken, Ihre Fähigkeiten und Qualifikationen potenziellen Arbeitgebern optimal in Bewerbungsunterlagen darzustellen und sich bei Vorstellungsgesprächen gekonnt zu präsentieren. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit der individuellen Terminvergabe und der Festlegung individueller Inhalte.

Voraussetzung ist lediglich ein gültiger Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein Ihres Arbeitsvermittlers bei der Arbeitsagentur oder Ihres Persönlichen Ansprechpartners beim Jobcenter. Weitere Informationen, Anmeldung und Beratung bei Herrn Felix Greifelt unter 0511 35324710.

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Über 2,6 Millionen Beschäftigte müssen hinzu verdienen

In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Anteil der Menschen, die noch etwas hinzuverdienen müssen, um über die Runden zu kommen, verdoppelt. Das sind über 2,6 Millionen Beschäftigte. War es 2003 noch jeder 23. Beschäftigte der neben seinem sozialversicherungspflichtigen Hauptberuf mindestens noch einem Minijob nachging, so war es Juni 2013 schon jeder 11. Arbeitnehmer. Den geplanten Mindestlohn von 8,50 Euro auch auf Minijobs zu erstrecken, könnte ein erster sinnvoller Schritt sein. Auch in meinen Seminaren häufen sich die Fälle, in denen Teilnehmer mit Dumping-Angeboten aus Vorstellungsgesprächen zurückkommen. Wenn Menschen auf einen Zeitjob angewiesen sind, um finanziell klar zu kommen, dann stimmt in diesem Land etwas nicht. Finden Sie nicht auch?

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http://www.bewerbungsstrategie-online.de/buero-fuer-bewerbungsstrategien/aktuelle-informationen/114-macht-arbeit-arm.html http://www.bewerbungsstrategie-online.de/buero-fuer-bewerbungsstrategien/aktuelle-informationen/114-macht-arbeit-arm.html 07.10.2013
Macht Arbeit arm? - Ein kleines Rechenexempel zur Mindestlohndebatte.

Die Forderung der SPD von 8,50 € Mindestlohn pro Stunde bedeutet ca. 1.400,- € brutto pro Monat. Das sind ca. 1.117,- € netto (zuzüglich 184,- € Kindergeld) als Verheirateter mit Lohnsteuerklasse III und einem Kind und ca. 1.029,- € netto als Single mit Lohnsteuerklasse I.

Der Vorschlag der Linken von 10,00 € Mindeslohn pro Stunde bedeutet ca. 1.650,- € brutto pro Monat. Das sind ca.1.317,- € netto (zuzüglich 184,- € Kindergeld) als Verheirateter mit Lohnsteuerklasse III und einem Kind und ca. 1.157,- € netto als Single mit Lohnsteuerklasse I.

An Arbeitslosengeld 2 (Hartz IV) stünde einem Ehepaar mit einem Kind ab Januar 2014 zu: 2x 353,- € (90% des Regelsatzes) + 261,- € (Kind 6-14 Jahre) = 967,- € + 520,- € Mietobergrenze in Hannover + ca. 80,- € angemessene Heizung. Das sind 1.567,- € pro Monat (Das Kindergeld wird komplett verrechnet.). Ein Single kommt mit 391,- € + 364,- € Kaltmiete + ca. 40,- € Heizkosten auf 795,- €.

Will ein allein verdienender Familienvater mit einem Kind und Lohnsteuerklasse III in etwa den Hartz IV-Satz verdienen, müsste er ca. 1.750,- € brutto pro Monat oder umgerechnet etwas mehr als 10,60 € pro Stunde bekommen. Zuzüglich 184,- € Kindergeld hat er dann in etwa den ALG II-Satz erreicht. Hätten Sie das gedacht?

Apropos Mindestlohn: Der liegt für Unternehmen der Zeitarbeit ab Januar 2014 bei genau 8,50 € brutto pro Stunde. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Aufstocken ist hier vorprogrammiert, wenn nicht ein zweiter Verdienst hinzukommt. Nebenbei bemerkt: Ich bin immer wieder überrascht, wie klaglos fair zahlende Unternehmen den Wettbewerbsvorteil ihrer Dumpinglohn zahlenden Konkurrenten hinnehmen.

In diesem Sinne: Frohes Schaffen!

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