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Eine Bewerbung ist Marketing in eigener Sache!
Sie können Ihre schriftliche Bewerbung so abfassen, dass Sie eingeladen werden müssen
. Ihr Lebenslauf ist eine “Leistungsbilanz”, Ihr Anschreiben ein “Angebot”. Anhand Ihrer Unterlagen will ein Personaler herausbekommen, ob Sie sein Problem lösen können. und das kann er nur anhand von Fakten,
Fakten, Fakten! Spicken Sie also Ihren Lebenslauf
mit Argumenten, die für Sie sprechen. Stellen Sie zu jeder relevanten Berufsstation stichpunktartig Ihre genauen Aufgaben dar. Beschreiben Sie auch ausgewählte Projekte und benennen Sie Ihre Erfolge - “Kundenstamm ausgebaut, Umsatz gesteigert, Abläufe optimiert, Kosten eingespart etc”.
Vermeiden Sie in Ihrem Anschreiben
die typischen Bewerberfloskeln wie “Interesse geweckt”, neue Herausforderung suchen” etc. Merke: keine Behauptungen, keine Beteuerungen, nur Fakten. Streichen Sie gnadenlos JEDEN Satz, der nichts Konkretes über Ihre Erfahrungen und Kenntnisse aussagt. Beschreiben Sie lieber konkret Ihre wichtigsten Aufgaben. Wählen Sie aktive Formulierungen wie “mitgearbeitet, unterstützt, entlastet, selbständig geleitet, Verantwortung übernommen”. Und ...
überlegen Sie: Welches ist Ihr wichtigstes Argument für den angestrebten Job? Welche Berufsstation, welches Projekt, welches Praktikum spricht für Sie?
Dieses Argument bringen Sie direkt als erstes nach der Anrede - OHNE EINLEITUNG - und verschwenden Sie bitte keine Zeit Ihr Interesse zu verkünden.
Deckblatt: Noch nie ist ein Bewerber wegen eines Deckblattes eingeladen worden.
Dritte Seite: Ersparen Sie sich und dem Personalverantwortlichen diese Peinlichkeit. Bewerbungsflyer: Sind Sie Inhaber eines Pizzabringdiensts? Bewerberhomepage: Statt darauf zu warten
abgeholt zu werden, liefern Sie doch lieber gleich frisch: E-Mail (Anschreiben) + .pdf (Lebenslauf).
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